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Cordula Amman-Zuber
- Auf du und du mit jedem Faden. |
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Cordula Zuber
Zuber Cordula Hinter dem Label Auf&Ab steht die junge Textildesignerin
Cordula Zuber. Ihr handwerkliches Rüstzeug holte sie sich in der Lehre
zur Textilgestalterin-Weben. An der Schule für Gestaltung Basel bildete
sie sich im Bereich Design weiter. Ihre ungebremste Experimentier freude
führt sie immer wieder zu neuen Techniken und ungewöhnlichen
Kombinationen. Seit 2002 befasst sie sich intensiv mit der japanischen
Designtechnik Shibori Diese Entdeckung eröffnete ihr neue Perspektiven
für die Weberei. Die qulitätsbewusste Jungdesignerin erreicht durch eine
spezifische Materialwahl und einem sorgfältigen Entwicklungs- und
Qualitätsprozess höchsten Tagkomfort. |
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1.
Verfolgen Sie, wie aus weissen Wollknäueln bunte Schals werden.

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2.
Der erste Schritt heisst: Wollknäuel auf Rollen aufwickeln.
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3.
Von diesen Rollen die einzelnen Fäden…

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4.
…sortiert auf dieses
Drehkreuz spannen.

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5.
Vom Drehkreuz so koordiniert abwickeln,
damit die Fäden…

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6.
… über den Webstuhl zum Aufspannen gelegt
werden können.
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7.
…die Fäden festmachen
und auf die richtige Breite
verteilen.

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8.
Die langen Fäden müssen
nun aufgerollt werden.
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9.
Allein kann dieser
Webstuhl nicht bespannt werden.

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10.
Die Hilfsperson hält
die langen Wollfäden, die weder zu fest…
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11.
…noch zu locker
aufdreht werden dürfen.

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12.
So sieht das konkret
aus.
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13.
Das Ende ist in Sicht.
Die Weberin prüft und leitet an,…

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14.
…wie sehr die Fäden
gespannt sein dürfen/müssen.
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15.
So weit, so gut.

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16.
Wie kommen die Fäden da
so schön in Reih und Glied ins Fadenkreuz?
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17.
Und welche Fäden werden
hier durch welchen Schaft gezogen?

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18.
Nur ein Profi, der mit
jedem Faden auf du und du ist, hat hier noch den Überblick!
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19.
Jeder einzelne Faden
muss nun noch durch das Blatt gezogen…

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20.
… und gebündelt
wiederum festgeknotet werden.
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21.
Jeden einzelnen Faden
prüfen ob er richtig liegt.

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22.
Eine wahrlich
aufwändige Sache, die Fäden mit den Tritten zu verknüpfen.
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23.
Eigentlich könnte es los gehen. Doch das „Schiffli“ muss auch
noch mit Wolle bestückt werden.

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24.
Die Steuerung mit den
Füssen: Der Webstuhl funktioniert fast wie beim Orgelspielen.
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25.
Die einen Fäden gehen nach Oben, die anderen
nach Unten…

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26.
…Und dazwischen rast das „Schiffli“ hin und her.
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27.
Ist der Stoff fertig gewoben, wird die Farbe gemischt.

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28.
Und im Shibori-Verfahren gebunden und gefärbt…
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29.
…was jedes Stück zum besonderen Unikat macht.

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Cordula Zuber hat ein spezielles Webverfahren entwickelt: Die
Dreidimensionalität ihres Stoffes sorgt für angenehme Wärme und
kuschelig weiche Anschmiegsamkeit und ihre Schals, Pulswärmer und Kappen
jucken garantiert nicht!
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