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Anita Furrer Handgedrehte Poesie auf Keramik |
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Anita Furrer
Geboren
1952
Kunstgewerbeschule in Basel und Keramikerlehre an der Schule für
Gestaltung in Bern.
1979 erstes eigenes Atelier
1986-1990 Lehr- und Wanderjahre in verschiedenen Töpferein in
Deutschland, Skandinavien, Australien und Neuseeland
Seit 1990 eigenes Atelier in Brunnen.
Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen, wie Blickfang, In & Out,
Design Biellnale Luzern
Anita Furrer widmet sich hauptsächlich der Gefässkeramik. Als Dekor
finden sich schwungvolle abstrakte Pinselmalerei in der Aufglasur- und
Engobetechnik oder Handschriftfragmente in Engobe geritzt |
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1.
Poesie auf Keramik am Beispiel einer Bol:

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2.
Der Ton (Steinzeugton) wird zum Drehen vorbereitet:
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3.
Geknetet, abgewogen und zu Tonballen
geklopft.

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4.
Auf der Drehscheibe
wird er nun mit Zugabe von Wasser zentriert.

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5.
Und „aufgebrochen“, so
nennt man diesen Schritt,

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6.
bevor der Ton
hochgezogen werden kann.
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7.
Die Kunst der
Formgebung!

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8.
Vorsichtig von der
Drehscheibe trennen.
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9.
Und zum Antrocknen aufstellen.

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10.
Hat das Gefäss die
„richtige“ Feuchtigkeit, ist es zum Abdrehen bereit.
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11.
Nach einer erneuten
Trockenphase
die Dekoration mit Engobe.

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12.
Engobe ist die
Farbgebung
vor dem ersten Brennen.
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13.
Den Text einritzen mit

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14.
dekorativer
Handschrift.
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15.
Nach dem Vorbrand wird
der Bol innen glasiert. Und im Glasurbrand (1240 Grad) dicht gebrannt.

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16.
Und der letzte „nasse“ Schliff!
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