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Christa Bühler
stellt eine einzigartige Früchteschale her. |
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Auswahl im online-Shop |
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Christa Bühler
Geboren 1957.
Gestalterische Vorkurse vor Ausbildung zur Töpferin. Dann diverse
Praktikas bei Keramiker/innen.
Seit 1999 eigene Keramikwerkstatt und Kurstätigkeit.
Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen.
Christa Bühler's besonderes Interesse gilt der Oberfläche. So lebt sie
ihre Experimentierfreude beim Erfinden, Erkunden und Erbproben von immer
neuen, spannenden Oberflächenstrukturen aus. |
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1.
Der Anfang macht ein
grosses
Stück Steinzeugton,
etwa 10 Kilogramm.

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2.
Der Ton wird ein paar Mal
geschlagen.
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3.
Das Stück Ton wird dünner
geschnitten.
Die Schale soll ca. 1cm dick werden.

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4.
Der Ton wird auf einer
Plastikunterlage ausgewallt,
gewendet,
gewallt…

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5.
…mehrmals, bis die Form
stimmt

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6.
Die Holzleisten helfen,
eine
gleichmässige Dicke zu erreichen…
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7.
Welche Struktur soll
die Platte haben?

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8.
Gewisse Ideen, dem Ton
Struktur
zu verleihen, sind Geheimsache…
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9.
Hier wird ein stark
strukturierter Stoff verwendet

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10.
Die Struktur wird geprüft,
immer wieder
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11.
bis die Künstlerin mit der
Oberfläche
zufrieden ist

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12.
Welche Form soll die
Schale haben?
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13.
Langsames Herantasten
an die Form. Form und
Struktur sollen eine
Einheit bilden.

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14.
Die Schale wird geschnitten
und die Ränder werden dünner gewallt und nochmals mit dem Stoff
überwallt. Die Ränder können mal klar abgegrenzt, mal dünn ausufernd
unregelmässig gestaltet sein..
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15.
Der erste Arbeitsschritt
scheint stimmig
zu sein.

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16.
Dieser Arbeitsschritt, war
„nur“
für die Plattenunterseite
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17.
In dieser Gipswanne bekommt
die Platte ihre Rundung.
Die Gipsform wurde ebenfalls in
aufwändiger Handarbeit
von
Christa Bühler selbst geformt

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18.
Vorsichtig wird der
vorbearbeitete
Ton nun in die Wanne gelegt und die Keramikerin sucht die optimale
Position.
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19.
Erst jetzt, in der Wanne,
wird die Oberseite
der Platte bearbeitet.

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20.
Nach mehreren Durchgängen,
ist die Kunsthandwerkerin
mit
der Struktur zufrieden
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21.
Auch die Ränder der Platte
werden bearbeitet und
erhalten ihre Struktur – alles muss
in sich stimmen!

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22.
Abgedeckt, braucht die
Platte
einige Tage um zu trocknen.
Solange, kann kein weiteres
Stück hergestellt werden. Die
Gipswanne gibt es nur einmal.
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23.
Ist die Schale etwas
angetrocknet
erhält sie auf der
Rückseite
die Initialen der Künstlerin,
Christa Bühler

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24.
Nach dem Trocknen, wird
die Schale bei 960 Grad
gebrannt. Nach dem Rohbrand sieht der Ton eierschalenfarbig aus.
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25.
… hier ein Detailbeispiel
des Randes

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26.
Die Schale wird geschliffen bzw. von allfälligen
Unebenheiten befreit. Das wird mit der Hand erspürt.
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27.
Die Schale erhält nun ihre Farbe… welche passt
zur Form, Struktur und Rundung?

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28.
Schwarz? Nein, nach dem Glasurbrand wird daraus blau.
Es ist auch eine Kunst, diese Farbänderung im
Geist abstrahieren zu können.
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29.
Die Schalen werden mit Oxyden, keramischen Farbkörpern und
allenfalls Glasur behandelt. Der Auftrag erfolgt durch pinseln,
einreiben, spritzen usw. Die Oberfläche wird solange bearbeitet, bis sie
für die Keramikerin stimmig ist.

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30.
Wenn sie nach dem Glasurbrand nicht den Ansprüchen von Christa
Bühler genügt, wird die Schale nochmals bearbeitet und erneut gebrannt.
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31.
Der Glasurbrand erfolgt bei einer Temperatur von
1'250 Grad.
Sich am Resultat freuen!
Diese Schale könnte Ihr Wohnzimmer zieren.
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